Nicht nur, dass der HC Erlangen in Korschenbroich noch nie gewinnen konnte und dass das Hinspiel in Erlangen lange Zeit auf des Messers Schneide stand, ehe sich der HC mit 23:22 durchsetzen konnte – nein, dass die Niederrhein-Truppe mit dem Rücken zur Wand steht und sich verzweifelt und mutig zugleich gegen den drohenden Abstieg stemmt, konnte man auch am vergangenen Wochenende eindrucksvoll erleben: Da wurde mit dem ASV Hamm-Westfalen nämlich einer der „großen Brocken“ der Liga mit 33:29 aus der eigenen Halle gefegt.
„Keine Frage, Korschenbroich ist überraschend schlecht in die Saison gestartet und befindet sich auf einem Tabellenplatz, der nicht dem Leistungsniveau der Mannschaft an sich entspricht“, warnt HC-Trainer Frank Bergemann. Und weiter: „Korschenbroich spielt einen sehr kampfbetonten Handball und hat in Simon Breuer (RM), Christoph Piske (RR) sowie mit Marcel Görden am Kreis die überragenden und torgefährlichen Akteure.“ Zudem spielt die Mannschaft von TV-Trainer Christian Voß eine Reihe variabler Abwehrsysteme, so dass man immer auf Überraschungen gefasst sein muss.
HC-Trainer Bergemann muss bei dieser Partie wieder einmal auf die beiden Rekonvaleszenten Georg Münch und Bastian Krämer verzichten. Während Abwehrchef Münch erst am Anfang des Heilungsprozesses nach seiner Ellbogenverletzung steht, befindet sich Bastian Krämer bereits in voller Fahrt, was die Reha-Maßnahmen betrifft.
Verbesserte Sicht von den Stehplätzen
Der HCE stellt für alle Spiele der Rückrunde Zusatztribünen auf, um die Sicht von den Stehplätzen zu verbessern.
Um unseren Fans die Möglichkeit zu geben, das Champions-League-Finales am 19. Mai zu sehen, wird der Anpfiff der Partie HC Erlangen gegen die HSG Nordhorn-Lingen auf 19:00 vorverlegt.
| 2 | TUSEM Essen | 49 | : | 21 |
| 3 | TV 1893 Neuhausen | 44 | : | 26 |
| 4 | HC Erlangen | 41 | : | 29 |
| 5 | ThSV Eisenach | 41 | : | 29 |
| 6 | SC DHfK Leipzig | 41 | : | 29 |
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