Dabei hatte es anfangs gar nicht gut ausgesehen für die Jungs von HC-Trainer Frank Bergemann. „Wir haben in den ersten Minuten überhaupt keine Bindung zum Spiel und zum Gegner bekommen. Vor allem Simon Breuer hat uns das Leben sehr schwer gemacht“, bilanzierte Bergemann im Nachgang. Die Folge war ein rascher 0:4-Rückstand nach fünf Minuten.
Doch mit dem ersten HC-Treffer durch Christoph Nienhaus ging ein erster Ruck durch die Mannschaft und angeführt von einem in dieser Phase überragenden Andi Bayerschmidt im Tor gelang eine wahnwitzige Aufholjagd. Über das 7:7 nach 15 Minuten gelang dem HC die 13:8-Führung zum Pausentee. Korschenbroichs Trainer Christian Voß sollte diese Phase in der späteren Pressekonferenz als „spielentscheidend“ bezeichnen. Seine Begründung: „Einen Fünf-Tore-Rückstand gegen Erlangen aufzuholen ist eigentlich nicht möglich.“
In der zweiten Halbzeit folgte dann ein offener Schlagabtausch zweier Mannschaften auf Augenhöhe. „Hier haben wir in einem absoluten Kampfspiel die Oberhand behalten. Und auch wenn wir am Ende durchaus verdient gewonnen haben – ein Selbstläufer war das bestimmt nicht“, lobte Bergeman den Einsatz und die Kampfkraft seiner Mannschaft. Insbesondere hob er dabei Hannes Münch, Daniel Pankofer und Daniel Stumpf hervor, die auf die variablen Abwehrkonzepte der Mannschaft von Niederrhein immer die richtige Antwort gefunden hatten. Aber auch der junge Nicolai Link fügte sich für den früh mit der dritten Zwei-Minuten-Strafe bedrohten Oliver Hess nahtlos in die Innendeckung ein. Und der „Sieben-Meter-Töter“ René Selke war auch im absolut richtigen Moment wieder zur Stelle und hielt seine Mannschaft im Rennen.
So war es denn ein würdiges Ergebnis und ein passender Abschluss für einen rundum perfekt organisierten Spieltag. Schließlich hatte das Umfeld der Mannschaft um Carsten Bissel und Paul Weber dafür gesorgt, dass die Mannschaft zum allerersten Mal überhaupt zu einem Spiel fliegen konnte. „Das zeigt wie ernst wir dieses Spiel gegen diesen Gegner genommen haben. Umso schöner ist es, dass die Mannschaft mit ihrem Kampf und Einsatz das Engagement des Umfelds gewürdigt hat“, freute sich Bergemann.
Verbesserte Sicht von den Stehplätzen
Der HCE stellt für alle Spiele der Rückrunde Zusatztribünen auf, um die Sicht von den Stehplätzen zu verbessern.
Um unseren Fans die Möglichkeit zu geben, das Champions-League-Finales am 19. Mai zu sehen, wird der Anpfiff der Partie HC Erlangen gegen die HSG Nordhorn-Lingen auf 19:00 vorverlegt.
| 2 | TUSEM Essen | 49 | : | 21 |
| 3 | TV 1893 Neuhausen | 44 | : | 26 |
| 4 | HC Erlangen | 41 | : | 29 |
| 5 | ThSV Eisenach | 41 | : | 29 |
| 6 | SC DHfK Leipzig | 41 | : | 29 |
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