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Sirenen-Schock! Michalczik bricht Erlangen das Herz

10.02.2026

Was für ein irrer Auftakt ins neue Jahr! Der HC Erlangen lieferte sich in der PSD Bank Nürnberg ARENA einen absoluten Nervenkrieg gegen den TSV Hannover-Burgdorf. Am Ende gab es frustrierte Gesichter statt Jubel: Trotz tatkräftigem Support von Innenminister und Edelfan Joachim Herrmann, der die vollen 60 Minuten seine Klatschpappe eifrig malträtierte, erlebte Nürnberg eine hauchdünne 29:30-Niederlage per Buzzer Beater.

Die 5.073 Zuschauer sahen von der ersten Minute an einen Kampf auf Biegen und Brechen. Zwar gingen die Gäste aus Hannover erst in Führung, doch dann kam der HCE-Express ins Rollen! Angeführt von einem bärenstarken Abwehrbollwerk und einem bestens aufgelegten „Kalle“ Ghedbane im Kasten zog der bayerische Bundesligist zwischenzeitlich sogar auf zwei Tore davon (9:7). Doch Hannover biss sich zurück, und mit einem schmerzhaften 11:12-Rückstand ging es in die Kabine.

Wahnsinn in der zweiten Hälfte: Halle kocht (auch vor Wut)!

Nach dem Seitenwechsel zogen die Gäste kurzzeitig davon, doch der HCE zeigte sein kämpferisches Herz. Als Sander Øverjordet eine Viertelstunde vor Schluss zum 22:22-Ausgleich einnetzte, schien die Halle förmlich zu explodieren! Die Stimmung wankte nun zwischen Euphorie und Unverständnis, ob der ein oder anderen Schiedsrichterentscheidung – regelmäßig drangen gellende Pfiffe durch die ARENA und begleiteten eine fahrige Phase.

Der Schock mit dem Schlusspfiff

Die Schlussphase? Ein Handball-Krimi, an Grausamkeit kaum zu überbieten! Der HCE kämpfte sich immer wieder zurück, kurz vor Schluss lieferte Maciej Gebala den Fans das 28:28. Es blieb munter und die Ereignisse überschlugen sich: Das 29:29 Sekunden vor Schluss hätte der verdiente Schlusspunkt sein können, doch der Handball-Gott trug an diesem Abend kein HCE-Dress.

Es folgte der absolute Schock: Mit der allerletzten Sekunde, begleitet von der schrillen Sirene, traf Hannovers Marian Michalczik zum bitteren 29:30-Endstand.

Trotz der Pleite steht fest: Diese Erlanger Mannschaft hat wiederholt Kampfgeist bewiesen! Jetzt heißt es: Wunden lecken und beim Auswärtsspiel in Lemgo den nächsten Coup landen!