Nach der hauchdünnen Pleite gegen Hannover steht dem HC Erlangen das erste Auswärtsspiel des Jahres bevor – und das hat es in sich! Am Sonntag (15. Februar, 15 Uhr) gastiert der HCE beim TBV Lemgo Lippe. Der Auftrag: Die Festung des Gegners stürmen!
Lemgo auf Höhenflug
Die Lipper sind die Überraschungsmannschaft der Saison und thronen aktuell auf einem überragenden fünften Platz – gekonnt agieren die Mannen von Coach Kehrmann im Dunstkreis der absoluten Spitzenteams. Besonders zu Hause sind sie eine Macht: Top-Team Flensburg ging hier schon baden (34:33)! Zudem steht der TBV sensationell im Final Four des DHB-Pokals, den sie zuletzt 2020 sogar gewinnen konnten. Das Erfolgsrezept? Ein perfektioniertes „7 gegen 6“. Nach dem kleinen Dämpfer in Magdeburg unter der Woche sind sie heiß auf Wiedergutmachung vor eigenem Publikum.
Diese Achse muss der HCE stoppen!
Erlangen muss sich auf ein echtes Offensiv-Feuerwerk einstellen. Mit Top-Torjäger Niels Versteijnen (118 Saisontreffer!), Lukas Hutecek und Tim Suton verfügt Lemgo über eine Rückraum-Achse, die jede Abwehr vor enorme Probleme stellt. Genau wie Torhüter Constantin Möstl (Österreich) zeigten sich Versteijnen (Niederlande) und Hutecek (Österreich) außerdem für ihre Nationalmannschaften bei der Europameisterschaft. Den Schweizern Samuel Zehnder (Linksaußen) und Joël Willecke (Kreisläufer) gelang mit ihrer Nationalmannschaft sogar der Einzug in die Hauptrunde.
Historische Last, aber Hoffnung durch Hinspiel!
Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: 13 Pleiten in 21 Duellen gegen Lemgo stehen zu Buche. ABER: Das Hinspiel macht Hoffnung! In der ARENA wackelte der TBV und siegte nur knapp mit 25:24. Kann der HCE diesmal die Sensation schaffen? Spannung pur! Den Handball-Krimi gibt es live und auf Abruf bei Dyn.


