Logo Sponsor SinupretLogo Sponsor FackelmannDevice Now

Detailansicht

Trotz großer Moral: Möstl verhext den HCE-Angriff

15.02.2026

In Lemgo des 17. Jahrhunderts gab es einen Machtbesessenen Bürgermeister, der den Hexenwahn nutzte, um den Leuten das Fürchten zu lehren. Heute sorgte Keeper Constantin Möstl mit seinen 16 Paraden für Angst und Schrecken und entschied ein Duell, welches lange auf Augenhöhe ausgetragen wurde. Trotz dieser 21:27-Niederlage kann der HCE mit erhobenem Haupt die Rückreise antreten, denn das Team von Trainer Johannes Sellin zeigte eine zwischenzeitliche Aufholjagd, die am Ende leider nicht belohnt wurde.

Fehlstart und kuriose Unterbrechung

Der Favorit legte den besseren Start hin: Bereits nach vier Minuten lag der HCE mit 1:4 hinten. Die Mannschaft zeigte jedoch Charakter, kämpfte sich durch sichere Siebenmeter zurück und blieb beim 7:5 für Lemgo nach zwölf Minuten in Schlagdistanz. Nach einer Unterbrechung in der 17. Minute wegen eines medizinischen Notfalls auf der Tribüne entwickelte sich ein echter Abwehrkampf. Mit einem knappen 11:13-Rückstand ging es in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte zeigte der HCE seine entschlossene Facette! Angetrieben von einer starken Abwehrarbeit und dem eingewechselten Tin Herceg, der mit wichtigen Paraden – unter anderem im 1-gegen-1 gegen Lukas Hutecek – glänzte, kämpften sich die Franken zurück. In der 40. Minute fiel verdient der Ausgleich zum 14:14, markiert durch einen der acht erfolgreichen 7-Meter von Viggo Kristjánsson. Die Halle in Lemgo verstummte kurzzeitig, der HCE war drauf und dran, das Spiel zu drehen und eine Sensation gegen das Spitzenteam zu landen.

Lemgoer Torwart macht Sensation zunichte

In der spannenden Schlussphase bewies der TBV Lemgo jedoch seine Klasse. Mit der perfektionierten taktischen Variante des 7 gegen 6 setzten sich die Gastgeber wieder auf vier Tore ab (20:16). Der entscheidende Faktor war am Ende jedoch Lemgos Torhüter Constantin Möstl, der mit 16 Paraden die Erlanger Angreifer phasenweise zur Verzweiflung brachte. Lemgo bugsierte den Sieg ins Ziel, während der HCE trotz einer starken kämpferischen Leistung mit leeren Händen und einer etwas zu hoch ausgefallenen Niederlage die Heimreise antritt.

Es bleibt keine Zeit zum Durchatmen! Bereits am Samstag fordert der HCE den nächsten Giganten: Die SG Flensburg-Handewitt reist mit dem 'Handball-Gott' Simon Pytlick in die ARENA. (21.02.2026 // 20.00 Uhr)!

 

Ghedbane, Herceg, Genz, Rúnarsson (4), Bialowas, Overjordet (4), Scheerer, Bissel, Metzner, Buck, Steinert, Kristjánsson (11), Gebala (2), Gömmel