Nachdem der Spieler des Handball-Erstligisten HC Erlangen, Manuel Zehnder, in den letzten Wochen vergeblich versucht hatte die vorzeitige Beendigung seines Arbeitsvertrages zu erzwingen und in zwei Instanzen bei Gericht gescheitert war, hat sich der HC Erlangen entschlossen, einem Transfer des Spielers zum deutschen Meister SC Magdeburg zuzustimmen. Zehnder wechselt mit sofortiger Wirkung von Erlangen nach Magdeburg und ersetzt dort den schwedischen Nationalspieler Felix Claar, der mit einer schweren Verletzung von den Olympischen Spielen aus Paris nach Sachsen-Anhalt zurückgekehrt war. Der SC Magdeburg hatte alle Bedingungen der Erlanger für den Transfer vollständig erfüllt. Zuvor war die Leihvereinbarung der Erlanger mit dem ThSV Eisenach ausgelaufen. Ein Wechsel des Spielers nach Eisenach kam für den HC Erlangen nicht in Betracht.

,,Wir sind glücklich und zufrieden, dass unser großer Kampf im Fall Manuel Zehnder belohnt und zu einem guten Ende geführt worden ist. Der SC Magdeburg ist einer der besten Vereine der Welt und als solcher genau die richtige Challenge für Manuel. Wir hätten ihn nicht zu jedem Verein abgegeben. Man muss Verständnis dafür haben, dass wir aufgrund der Umstände der letzten Wochen die Hürden für den Transfer besonders hoch gesetzt hatten. Wir sind dem SC Magdeburg, insbesondere aber Bennet Wiegert, sehr dankbar für die faire und zu jederzeit freundschaftliche Abwicklung des Transfers“, kommentierte HCE-Präsident Carsten Bissel die Transaktion.