In Österreich wurde er auch zum Trainer des Jahres gewählt. 2005 entschied er sich Hard zu verlassen und wieder seinen Heimat- und Herzensverein zu übernehmen. Er wechselte zum HC Erlangen. Der Regionalligist war seinerzeit sportlich und wirtschaftlich schwer angeschlagen. Es war und ist Frank Bergemann zu verdanken, dass der HC Erlangen zu einer sensationellen Erfolgsstory ansetzte, die bis heute anhält.
Bereits 2008 stieg der Club mit seinem neuen Cheftrainer in die zweite Bundesliga Süd auf. Die Qualifikation für die eingleisige zweite Liga 2011 und der erstmalige Aufstieg des HC Erlangen in die erste Bundesliga 2014 sind ebenso untrennbar mit dem Namen Frank Bergemann verbunden.
Bergemann blieb auch nach dem Ende seiner Trainerarbeit der Stadt Erlangen verbunden und arbeitete als Gymnasiallehrer mit dem Schwerpunkt Sport über seinen Ruhestand 2023 hinaus, um seine einzigartigen Handballkenntnisse an seine vielen Schüler weiterzugeben.
"Frank hat den Erlanger Handball geprägt wie kein zweiter. Alles, was hier bei uns in den letzten zwei Jahrzehnten entstanden ist findet seinen Ursprung bei Frank Bergemann. Ohne ihn hätte ich mich, hätten wir uns beim HCE niemals engagiert. Ohne ihn hätte es nie eine Mannschaft von jungen Studenten gegeben, die aus der kleinen Hiersemann-Halle hinaus die Handballwelt stürmen konnte. Er konnte auf und außerhalb des Handballfeldes motivieren wie kein Zweiter. Er bleibt uns allen unvergessen", sagte der Präsident des HC Erlangen, Dr. Carsten Bissel, zu dem sehr traurigen Ereignis.



:quality(80))