Der zwölfte Spieltag (16.11. // 15.00 Uhr) hält für den HC Erlangen ein schweres Heimspiel gegen den TBV Lemgo Lippe bereit. Nach dem denkbar knappen Sieg gegen den ThSV Eisenach am vergangenen Wochenende wartet nun die nächste Herausforderung auf die Mannschaft von Johannes Sellin – und die wird nicht einfach.
Durchsetzungsstarker Gegner
Der TBV spielt bisher eine beeindruckende Saison und steht derzeit auf Tabellenplatz sechs. Von elf Spielen verlor Lemgo nur drei Partien und setzte sich unter anderem gegen den VfL Gummersbach (31:25) und die Rhein-Neckar Löwen (25:22) durch. Auch wenn zuletzt zwei Niederlagen gegen die MT Melsungen (28:22) und den TSV Hannover-Burgdorf (29:30) folgten, ist der HCE gewarnt. Im DHB-Pokal steht der Titelträger von 2020 bereits im Viertelfinale, nachdem sich das Team von Florian Kehrmann im Achtelfinale einmal mehr gegen Gummersbach durchsetzen konnte. Den Franken ist klar: Lemgo wird am Wochenende alles daran setzen, den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren.
Besonders torgefährlich tritt Tim Suton in Erscheinung, der erst kürzlich zum „DKB Spieler des Monats Oktober“ ausgezeichnet wurde und mit 74 Treffern Top-Torschütze des TBV ist. Gemeinsam mit Niels Gerardus Versteijnen, der die meisten Assists (32) für Lemgo verzeichnen kann, verfügen die Ostwestfalen über einen schlagkräftigen Rückraum, welcher von Taktgeber Lukas Hutecek angeführt wird. Der österreichische Nationalspieler gilt als das Herzstück seiner Mannschaft und steuert gekonnt das permanente Überzahlspiel seines Teams. Das perfektionierte „Sieben-gegen-Sechs“ ist das gewohnte Stilmittel der Gäste, welches sie wie keine andere Mannschaft beherrschen und in dem Lukas Hutecek als Strippenzieher seine Mitspieler in Szene setzt.
Historie spricht für die Gäste
Auch die Statistik zeigt: der HC Erlangen hat eine große Herausforderung vor sich. Von 20 Begegnungen gewann Lemgo zwölf Duelle. Die Franken konnten sich nur fünf Mal durchsetzen. Drei Partien endeten unentschieden. Auch das letzte Aufeinandertreffen Anfang März entschied der TBV mit 30:24 deutlich für sich. Trotz dieser schwierigen Ausgangssituation will der HCE mit der lautstarken Unterstützung der Fans in der PSD Bank Nürnberg ARENA um die nächsten Punkte kämpfen. Tickets gibt es online oder an der Abendkasse. Das Spiel wird wie immer live und auf Abruf bei DYN übertragen.



