Der Flensburger Neuzugang Aymeric Minne eröffnete die Partie mit seinem Treffer zum 1:0. Yannik Bialowas zog per Siebenmeter gleich, doch die Gastgeber schafften es über ihr Tempospiel, schnell auf 5:2 davonzuziehen. Die Erlanger ließen sich davon aber keineswegs unterkriegen, Frieder Bandlow erzielte nur kurz darauf den Anschlusstreffer per Tempogegenstoß (5:4).

HCE lässt nicht locker

Obwohl sich die SG immer wieder leicht absetzte, gab die Mannschaft von Johannes Sellin nicht nach. Tobias Buck verwandelte einen weiteren Tempogegenstoß zum 15:12. Immer wieder stemmten sich die Erlanger dagegen, Tin Herceg parierte einen wichtigen Siebenmeter in dieser Phaser und hielt sein Team weiter am Leben. Trotzdem ging es mit einer 23:20-Führung für Flensburg in die Halbzeitpause.

Der Favorit erwischte den besseren Start in Halbzeit zwei und setzte sich mit 25:20 ab. Der HC Erlangen hörte trotzdem nicht auf, an sich zu glauben: Yannik Bialowas und Frieder Bandlow zauberten einen Kempa auf die Platte und zeigten den Nordlichtern die feine bayerische Klinge.

Auf Schlagdistanz bis zum Schluss

Mit Beginn der Crunchtime war es diesmal Rubens Pierre, der den Siebenmeter der Gastgeber parierte. Trotzdem fiel es den Erlangern schwer, den Abstand wieder aufzuholen. Emil Jakobsen traf zum 34:29 für die Fördestädter, die ihren Vorsprung bis zum Schlusspfiff verwalteten. Am Ende musste sich der HCE im dritten Spiel in acht Tagen mit 38:33 geschlagen geben - kann aber seinerseits auf eine couragierte Auswärtsleistung zurückblicken und positive Rückschlüsse mit in die Metropolregion bringen.

Jetzt heißt es: regenerieren und dann im nächsten Heimspiel, am 13. September, gegen den Bergischen HC alles geben für die ersten zwei Punkte! Die drei bestrittenen Spiele der jungen Saison haben gezeigt, wo es hingehen soll: Mit Mut und Zusammenhalt zum Erfolg. Gegen die Löwen aus dem Bergischen kommt die nächste Möglichkeit zu zeigen, dass die Mannschaft auf dem richtigen Weg ist.

Rubens Pierre, Tin Herceg, Khalifa Ghedbane, Frieder Bandlow (8), Marek Nissen (8), Yannik Bialowas (7), Sander Øverjordet (2), Philipp Senft, Florian Scheerer (1), Sebastian Firnhaber (2), Christopher Bissel (2), Maxsim Lochman, Lucca Bialowas, Tobias Buck (1), Christoph Steinert (2), Maciej Gębala