Der HC Erlangen steht vor einer herausfordernden Aufgabe: Am Donnerstag, den 10. April 2025, reist der HC Erlangen zum Auswärtsspiel gegen den amtierenden Deutschen Meister, den SC Magdeburg, an. Es handelt sich dabei um das verlegte Hinrundenspiel aus dem Dezember 2024. Während sich der SC Magdeburg in der Aufholjagd um den Titel befindet, will der HC Erlangen im Kampf um den Klassenerhalt möglichst Zählbares aus der GETEC Arena entführen.  

Starker Gegner mit internationalem Format 

Mit vier Spielen Rückstand und 31:11 Punkten steht der SC Magdeburg derzeit auf Platz 6 der Handball-Bundesliga. Um wieder unter den Top drei mitmischen zu können, müssen die Magdeburger mit vier Siegen aus den vier verlegten Spielen der Hinrunde hervorgehen. Machbar, denn: Der SC Magdeburg zählt seit Jahren zu den Top-Teams der Liga. Unter der Leitung von Trainer Bennet Wiegert hat sich die Mannschaft kontinuierlich weiterentwickelt und zahlreiche Erfolge gefeiert. Zuletzt präsentierte sich Magdeburg in der Bundesliga mit einem knappen 31:30-Auswärtssieg in Leipzig nervenstark, während man in der EHF Champions League souverän ins Viertelfinale einzog. 

Das Magdeburger Spiel lebt von seiner explosiven Offensive. Kapitän und Linksaußen Matthias Musche sorgt mit seiner Erfahrung und Abschlussstärke (92 Tore, 77,31 %) für wichtige Impulse während die Regisseure Felix Claar und Gisli Kristjansson (75 Assists) das Spiel mit viel Dynamik und Übersicht lenken. Auch Abwehrchef Magnus Saugstrup setzt defensiv wie offensiv wichtige Akzente und unterstützt SCM-Keeper Sergey Hernández Ferrer (179 Paraden) dabei, das Tor der Magdeburger sauber zu halten. 

Erlangen kommt mit Rückenwind 

Mit dem packenden 31:31 gegen Tabellenführer Füchse Berlin holte das Team von Trainer Johannes Sellin zuletzt einen emotionalen Punkt – nicht zuletzt dank der Unterstützung von über 7.000 Fans in der ARENA NÜRNBERGER Versicherung. Noch wichtiger war der 26:23-Auswärtssieg in Potsdam eine Woche zuvor im Kampf um den Klassenerhalt. 

Besonders auffällig: Viggó Kristjánsson als Dreh- und Angelpunkt im Rückraum, Maciej Gebala mit sechs Treffern am Kreis und Torhüter Dario Quenstedt, der gegen Berlin mit zehn Paraden glänzte. Auch Marek Nissen zeigte Nervenstärke und warf in letzter Sekunde den Ausgleich – ein Sinnbild für die Leidenschaft und Moral dieser Mannschaft. 

Klare Rollenverteilung – aber viel Potenzial 

Statistisch gesehen spricht vieles für den SCM: 17 Siege aus den 20 bisherigen Begegnungen und eine deutlich bessere Tordifferenz. Doch Erlangen hat in den letzten Wochen gezeigt, dass sie auch gegen Topteams bestehen können. Der Aufwärtstrend, die geschlossene Mannschaftsleistung und das emotionale Momentum könnten dem HCE helfen, für eine Überraschung zu sorgen. 

Das Spiel verspricht ein packendes Spiel mit Tempo, Emotionen und hochklassigem Handball. Für alle Fans, die nicht vor Ort in der GETEC Arena dabei sein können: Die Partie wird wie gewohnt live bei DYN gestreamt. Einschalten lohnt sich – denn mit dem aktuellen Elan will der HC Erlangen auch in Magdeburg für Furore sorgen. 

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