Die Hessen erwischten keinen guten Start in die neue Saison und verloren zum Auftakt gegen Aufsteiger Bietigheim (33:35). Bis jetzt steht das Tabellenschlusslicht ohne Sieg da, konnte sich aber immerhin gegen den ThSV Eisenach (31:31) einen Punkt sichern. Ein zusätzliches Ausrufezeichen setzte Wetzlar kurz darauf mit einem weiteren stark erkämpften Remis gegen die Rhein-Neckar Löwen (30:30), verlor dann aber am vergangenen Spieltag gegen den TVB Stuttgart (31:26).

Umbruch bei der HSG - mit bekannten Gesichtern

Mit dem Beginn der neuen Saison wurde im Kader der HSG so Einiges umgebaut: Während einige Schlüsselspieler wie Philipp Ahouansou oder Andreas Palicka den Verein verließen, kamen auch viele neue Gesichter hinzu. So zum Beispiel der Däne Nikolaj Læsø, der gemeinsam mit Niklas Theiß und dem Ex-Erlanger Dominik Mappes einen schlagkräftigen Rückraum bildet. Mit Petter Øverby trifft noch ein Spieler auf seine ehemaligen Kollegen, der als norwegischer Nationalspieler sowie durch seine vier Jahre beim THW Kiel gehörig Erfahrung auf höchstem Niveau in seinem Portfolio besitzt. Zum Faktor werden kann außerdem Torhüter Bart Ravensbergen, der im Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen ganze 17 Bälle parierte und damit das Unentschieden festhielt.

Im Hinblick auf die letzte Begegnung hat die Nummer 1 in Bayern noch eine Rechnung offen: Der HCE musste sich in der Buderus Arena mit 29:26 geschlagen geben und ist nun heiß auf zwei wichtige Punkte. Deshalb heißt es nun, die Melsungen-Euphorie mit in eine knifflige Auswärtspartie zu nehmen. Ob die Revanche glückt, ist wie immer live und auf Abruf bei dyn zu sehen. Anwurf ist wie gewohnt um 19.00 Uhr.