Die Thüringer starteten mit einer Niederlage gegen die SG Flensburg-Handewitt in die Saison (33:31). Auch wenn am Ende nichts Zählbares heraussprang, zeigte der ThSV direkt zum Ligaauftakt, dass er auch gegen Topmannschaften mithalten kann. Einen Dämpfer gab es am zweiten Spieltag gegen den Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten, bei dem die Eisenacher eine klare Niederlage kassierten (27:36). Schließlich gewann der ThSV aber verdient mit 31:25 gegen die SG BBM Bietigheim und verlor selbst gegen Rekordmeister THW Kiel nur denkbar knapp (27:28). Unter der Woche gab es dann allerdings einen Rückschlag: In der zweiten Runde des DHB-Pokals verlor das Team von Sebastian Hinze gegen den Zweitligisten TV Emsdetten (36:33) und dürfte nun alles daransetzen, in der Opel Handball-Bundesliga die nächsten Punkte einzufahren.

Aellen als gefährlicher Taktgeber

Nationalspieler und Spielmacher Felix Aellen könnte dem HCE besonders gefährlich werden. Der Schweizer ist nicht nur viertbester Torschütze der gesamten Liga (38 Treffer), sondern überzeugt auch mit einem besonderen Auge für seine Mitspieler. Dazu gehören unter anderem David Móré, Oskar Joelsson und der ehemalige Erlanger Stephan Seitz.

Dass gegen Eisenach volle Konzentration gefragt ist, zeigt auch der Blick auf die jüngste Begegnung: Die letzte Partie endete mit einem Unentschieden (25:25). Für den HCE wird es deshalb darauf ankommen, von Beginn an hellwach zu sein und die eigenen Chancen konsequent zu nutzen. Mit der lautstarken Unterstützung der Fans in der PSD Bank Nürnberg ARENA soll dann der nächste Heimsieg her und der Lauf ausgebaut werden. Tickets sind jetzt noch im Ticketshop oder an der Abendkasse erhältlich. Das Spiel ist wie immer live und auf Abruf bei dyn zu sehen.