Am Sonntagnachmittag lieferte sich der HCE auswärts gegen FRISCH AUF! Göppingen einen wahren Handballfight. Nachdem die Gäste die erste Hälfte dominierten, kämpften sich die Grün-Weißen in der zweiten Halbzeit wieder heran. Am Ende mussten sich die Erlanger mit 27:24 geschlagen geben.
In der Anfangsphase dominierten auf beiden Seiten die Abwehrreihen. Tin Herceg parierte nach drei Minuten den ersten freien Wurf der Göppinger. Marek Nissen erzielte schließlich das erste Tor der Partie und brachte den HCE damit in Führung (1:0). Nach einer weiteren starken Herceg-Parade erhöhte Tim Gömmel nur wenige Sekunden später auf 2:0.
HCE dreht voll auf
Immer wieder gelang es dem HCE, über das Tempo und mehrere Siebenmeter Tore zu erzielen und so hämmerte Viggó Kristjánsson den Ball zur ersten Drei-Tore-Führung in die Maschen (7:10). Tin Herceg blieb ein verlässlicher Rückhalt und Tim Gömmel sorgte für den Clip des Tages, als er einen Göppinger Kempa-Versuch spektakulär aus der Luft pflückte. Beim Stand von 11:14 ging es für den HCE – angetrieben von etwa 100 begeisterten Fans - in die Kabinen.
Nachdem der HCE zunächst auf 12:16 erhöhen konnte, schlichen sich im Angriff technische Fehler ein und die Göppinger drehten das Spiel zum 17:16. Bis zum Beginn der Crunchtime entwickelte sich ein echter Schlagabtausch.
Comeback ohne Happy End
Den Gastgebern gelang es nach 50 Minuten erstmals, eine Zwei-Tore-Führung zu erzielen (20:18) und diese auch noch auszubauen. Mit einer großartigen Moral schlug der HCE zurück: Yannik Bialowas erzielte das 24:23 mit fünf verbleibenden Minuten auf der Uhr.
Die mitgereisten Franken peitschten ihr Team nach vorne, der Ausgleich lag in der Luft. Doch zwei Minuten vor Ende mutierte der Göppinger Keeper zum Spielverderber und parierte den entscheidenden Wurf. Der Knockout folgte kurz darauf durch Oskar Neudeck zum 27:24-Endstand.
Nun gilt es, diese Auswärtsniederlage schnell abzuhaken und beim nächsten Heimspiel am Ostersonntag gegen die Rhein-Neckar Löwen an die starken Leistungen der ersten Hälfte anzuknüpfen.
Khalifa Ghedbane, Dario Quenstedt, Tin Herceg, Andri Runarsson (4), Milos Kos, Marek Nissen (5), Yannik Bialowas (3), Florian Scheerer, Sebastian Firnhaber (1), Antonio Metzner (3), Finn Schultz, Tobias Buck, Viggó Kristjánsson (3), Maciej Gebala (1), Tim Gömmel (3), Sander Øverjordet (1)



