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Aktuelles

HCE UNTERLIEGT DEM SC MAGDEBURG

16.11.2017

Der HC Erlangen hat am Abend sein Auswärtsspiel beim SC Magdeburg mit 28:22 (13:11) verloren. Die Franken rangieren nach 13 Spielen auf Platz 16 der DKB Handball-Bundesliga und haben nun neun Tage Zeit sich auf die nächste Aufgabe in heimischer ARENA gegen die MT Melsungen vorzubereiten.

Mutig und zielstrebig wollten sie spielen, dem Rückraum des großen SC Magdeburg Probleme bereiten und aus einer stabilen Abwehr zu einfachen Toren kommen. Die Mannschaft von Adalsteinn Eyjolfsson setzte diese Vorgaben in den ersten zwanzig Minuten perfekt um. Ein sehr guter Katsigiannis hinter einem extrem offensiven Defensivverbund brachten den HC Erlangen bis zur 18. Minute mit vier Toren in Front. Mit einer Energieleistung und mehreren sehr fragwürdigen Entscheidungen der Unparteiischen kam der SC Magdeburg zurück ins Spiel. Der ehemalige Champions League Sieger drehte die Partie noch vor der Pause zu seinen Gunsten und ging mit einer 13:11-Führung in die Katakomben der GETEC-Arena.

Nach dem Wechsel hatte der SCM ins Spiel gefunden und agierte nun so, wie man es vom Team von Bennet Wiegert in der eigenen Halle gewohnt ist. Der HC Erlangen, bei dem vor allem Christoph Steinert mit seinen sieben Toren überzeugte, stemmte sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage. Es waren zum Schluss dann wieder einmal die einfachen Fehler und ein gegen Ende souverän agierender Gastgeber, die für eine verdiente Niederlage des HC Erlangen in Sachsen-Anhalt sorgten.

Adalsteinn Eyjolfsson (Trainer des HC Erlangen): „Es waren auch heute sehr viele, sehr gute Dinge dabei. Wir müssen weiter hart arbeiten und uns an diesen Dingen aufrichten.“

Bennet Wiegert (Trainer des SC Magdeburg)  „Wir haben gerade in der zweiten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht und sind über eine gute Defensive zu einfachen Toren gekommen.“

SC Magdeburg: Green, Quenstedt – Musa (2), Chrapkowski (1), Musche (2), Pettersson (1), de la Pena, Cosano, Christiansen (4), Mertens (3), 0´Sullivan (2), Bezjak (7), Weber (3/2), Kalarash, Damgaard (3), Zelenovic ();

HC Erlangen: Skof, Katsigiannis  –  J. Link, Lux (1), Haaß, Gorpishin, Büdel, Schletterer, Stranovsky (2/1), N. Link (5), Steinert (7), Thümmler (3), Schröder (4);

Siebenmeter: 1/1 – 2/3

Strafzeiten:  3 (Musa, Pettersson, Bezjak) – 3 (Haaß, Thümmler, Schröder)

Schiedsrichter: Roland Klein und Christoph Immel

Zuschauer: 5.648 (GETEC Arena, Magdeburg)

ERLANGEN GASTIERT IN MAGDEBURG

15.11.2017

Am heutigen Nachmittag wird sich der Tross des HC Erlangen auf den Weg nach Sachsen-Anhalt machen. Die Mannschaft von HC-Cheftrainer Adalsteinn Eyjolfsson gastiert am morgigen Donnerstag beim SC Magdeburg.

„Es geht immer darum eine Entwicklung zu sehen und diese voranzutreiben. Die Jungs haben wirklich gut trainiert und wir werden auch in Magdeburg alles daran setzen etwas mitzunehmen“, so Eyjolfsson auf der heutigen Pressekonferenz. Dass dieses Unterfangen in der GETEC-Arena kein leichtes werden wird, sieht auch der 40 jährige Isländer: „Der SC Magdeburg gehört zu den absoluten Topmannschaften dieser Liga und gerade in ihrer eigenen Halle sind sie schon sehr, sehr stark“. Aus den letzten 20 Minuten, in denen der fränkische Erstligist im letzten Heimspiel die ARENA NÜRNBERGER Versicherung wieder zum Brodeln brachte, sollen sich die Mannen um Kapitän Michael Haaß, der an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt, hochziehen und an diese in Sachsen-Anhalt anknüpfen. „Wir müssen aggressiv verteidigen und die Einzelkönner der Magdeburger in den Griff bekommen“, meint Eyjolfson.

Der SC Magdeburg, der sich mit starken Auftritten in der vergangenen Saison zum Rückrundenmeister machte, steht nach dem Sieg in Göppingen aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz der DKB Handball-Bundesliga. Das Team von Bennet Wiegert zeigt sich vor allem in der heimischen GETEC-Arena von seiner besten Seite. Sechs seiner acht Heimspiele gewann der SCM dort meist deutlich und musste sich nur dem Tabellenführer aus Berlin und dem amtierenden Deutschen Meister aus Mannheim geschlagen geben.

Der Deutsche Handball-Bund schickt das Schiedsrichtergespann Christoph Immel und Ronald Klein nach Sachsen-Anhalt. Die Unparteiischen werden das Duell zwischen dem SC Magdeburg und dem HC Erlangen um 19 Uhr anpfeifen.

SKY beginnt mit seiner Live-Übertragung bereits um 18.30 Uhr. Dann begrüßt Heiko Mallwitz die Handball-Fans auf dem Kanal SKY SPORT 5 HD.

ERLANGEN TRENNT SICH 22:22 VON LÜBBECKE

12.11.2017

Der HC Erlangen trennt sich am Nachmittag mit 22:22 (9:11) vom Aufsteiger TuS N-Lübbecke. Die Mannschaft von Adalsteinn Eyjolfsson rangiert aktuell auf dem 16. Tabellenplatz der DKB Handball-Bundesliga und hat schon am kommenden Donnerstag den SC Magdeburg vor der Brust.

Der fränkische Bundesligist hatte sich viel vorgenommen und die Anspannung war vor der Partie gegen den TuS aus Lübbecke deutlich zu spüren. Eyjolfsson, der auf der Mittelposition mit Michael Haaß begann, hatte im Vorfeld des Duells viel über eine stärkere Offensive gesprochen und gerade Haaß zeigte in den Anfangsminuten seine Wurfkraft. Die Gäste aus Ostwestfalen konterten die starke Anfangsphase der Erlanger ihrerseits aus dem Rückraum immer wieder für einfache Tore sorgten. Mitte der ersten Halbzeit glich Lübbecke die Partie aus (6:6). In der Folgezeit schlichen sich immer wieder einfache Fehler in das Aufbauspiel der Franken, die Lübbecke zu seinen Gunsten nutzte. Mit einem 9:11-Rückstand ging der HC aus Erlangen dann in die Katakomben der ARENA NÜRNBERGER Versicherung.

Der Gast kam deutlich besser aus der Kabine und konnte innerhalb weniger Minuten einen Vorsprung von zwei auf vier Tore ausbauen. Eyjolfsson brachte nun Martin Stranovsky auf der Mitte und der Slowake brachte mit seiner Übersicht und seiner Schnelligkeit den HC Erlangen wieder ins Spiel. Zehn Minuten vor dem Ende glich der HC Erlangen unter dem Jubel, der nun kochenden ARENA, aus und ging sogar am TuS vorbei. In einer hochdramatischen Schlussphase hatte der HC Erlangen die Möglichkeiten das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden, konnte die Chancen aber nicht verwerten.

Am Ende trennen sich der HC Erlangen und der TuS N-Lübbecke 22:22 unentschieden.

Adalsteinn Eyjofsson (Trainer des HC Erlangen): „Es ist ein Prozess in dem wir uns gerade befinden. Meine Mannschaft ist heute zurückgekommen und hat im Kollektiv zusammengearbeitet. Wir werden diese Dinge jetzt weiter vorantreiben und dann auch erfolgreich sein.“

Aaron Zierke (Trainer des TuS N-Lübbecke)  „Nach dem Spielverlauf können wir mit dem Punkt sehr gut leben.“

HC Erlangen: Skof, Katsigiannis – Sellin (2), J. Link (1), Lux, Haaß (4), Büdel, Schletterer, Stranovsky (6/2), N. Link (4), Steinert (4), Thümmler (3), Schröder;

TuS N-Lübbecke: Tatai, Birlehm – Genz, Kaleb (2), Bechtloff (7/4), Grabarczyk, Gierak, Bagaric (5), Gruszka, Rakovic (1/1), Torbrügge (2), Schade, Zetterman;

Siebenmeter: 2/2 – 5/7

Strafzeiten:  4 (N. Link, Steinert, Thümmler, Schröder) – 5 (Torbrügge (2), Grabarczyk, Rakovic, Schade)

Schiedsrichter: Philipp Dinges und Daniel Kirsch

Zuschauer: 3.386 (ARENA NÜRNBERGER Versicherung, Nürnberg)

EYJOLFSSON VOR HEIMDEBÜT - ERLANGEN EMPFÄNGT LÜBBECKE

11.11.2017

Am morgigen Sonntag um 12.30 Uhr wird dann auch Adalsteinn Eyjofsson das erste Mal in die ARENA NÜRNBERGER Versicherung einlaufen. Der 40-jährige Isländer wird dann wie das restliche Franken von einer über fünfwöchigen Handballfreien Zeit erlöst. „Es kribbelt bei mir schon seit Anfang der Woche. Ich freue mich schon sehr auf mein erstes Spiel vor diesen Fans, die deutschlandweit einen sehr guten Ruf genießen“, sagte Eyjolfsson auf der gestrigen Pressekonferenz. Vier Auswärtsspiele in Folge, zahlreiche Verletzungen und angeschlagene Spieler fassen die letzten Wochen beim HC Erlangen zusammen und neben der ganzen Mannschaft brennt der neue Cheftrainer auf das Duell mit dem Aufsteiger aus Lübbecke. „Wir wollen dieses Spiel auf jeden Fall für uns entscheiden. Wir haben uns sehr gut vorbereitet und die Jungs haben in den letzten Tagen extrem gut trainiert. Nach den Fortschritten, die man schon in Wetzlar vor allem in der Defensive gesehen hat, haben wir auch in der Offensive das System verfeinert und wollen diese Dinge jetzt auf die Platte bringen“, so der Cheftrainer des HC Erlangen. Aus dem Lazarett des fränkischen Erstligisten gibt es wenig Gutes zu berichten. Neben den sicher ausfallenden Nicolai Theilinger und Johannes Bayer, stehen große Fragezeichen hinter den Einsätzen von Johannes Sellin, Christopher Bissel und Uros Bundalo. „Jammern hilft uns jetzt nicht. Wir müssen noch enger zusammenrücken und eine „Jetzt erst recht“-Mentalität entwickeln“, meint HC-Geschäftsführer René Selke.

Der Gast aus Ostwestfalen, der nach der vergangenen Saison als Zweitliga-Meister in die stärkste Liga der Welt aufstieg, rangiert aktuell mit zwei Zählern aus zwei Unentschieden auf dem letzten Tabellenplatz der DKB Handball-Bundesliga. Die Stärken des Teams von TuS-Trainer Aaron Zierke liegen laut Eyjolfsson in einer kompakten Defensive. Gutes Gegenstoßspiel zeichnet die Mannen aus Lübbecke ebenso aus. „Wir werden versuchen die Lübbecke Abwehr auseinanderzuziehen und die großen und etwas langsameren Spieler zu isolieren“, gibt der Erlanger Cheftrainer die Marschroute vor und ergänzt: „Wir haben sehr viel Video gesehen und meine Jungs wissen ganz genau, wie wir gegen diese Mannschaft agieren müssen.“ 

Der Deutsche Handball-Bund schickt das Schiedsrichter-Gespann Philipp Dinges und Daniel Kirsch in die ARENA NÜRNBERGER Versicherung. Die beiden Unparteiischen werden das Duell zwischen dem HC Erlangen und dem TuS N-Lübbecke um 12.30 Uhr anpfeifen. 

Die fränkischen Handball-Fans können sich im Online-Shop des HC Erlangen mit Tickets für die morgige Partie eindecken. Kurzentschlossene können auch die Möglichkeit der Tageskasse direkt an der ARENA nutzen. Diese öffnen am morgigen Sonntag um 11 Uhr.

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