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Aktuelles

ERLANGEN SIEGT SOUVERÄN

25.05.2017

Der HC Erlangen hat am Abend das vorletzte Heimspiel der Saison 2016/17 gegen den HBW Balingen-Weilstetten deutlich mit 33:25 (15:12) gewonnen. Die Mannschaft von HC-Cheftrainer Robert Andersson festigte damit den neunten Tabellenplatz der DKB Handball-Bundesliga.

Nur drei Tage nach dem Duell mit der SG Flensburg-Handewitt durfte der HC Erlangen erneut in der heimischen ARENA vor seinem fantastischen Publikum antreten. Dieses Mal hatte das Team von Kapitän Michael Haaß nicht einen Meisterschaftsanwärter vor der Brust, sondern einen Klub, der sich mitten im Abstiegskampf befindet und aufgrund des Restprogrammes in Nürnberg punkten musste. Die Mittelfranken ließen sich aber nur anfangs von der Nervosität des Gastes von der Schwäbischen Alb anstecken und übernahmen nach knapp zehn Minuten das Zepter. Immer wieder spielte der HC die aggressive schwäbische Defensive auseinander und kam so zu guten Abschlussmöglichkeiten. Diese nutze im ersten Spielabschnitt vor allem Isias Guardiola, der effektiv abschloss. Der Gast aus Balingen, der neben vielen technischen Fehlern immer wieder gute Chancen liegen ließ, bekam nie Zugriff auf das Spiel. Dies lag aber vor allem am hochkonzentrierten HC Erlangen, der kurz vor der Pause auf drei Tore davonzog.

Nach dem Wechsel legte der Gastgeber noch eine weitere Schippe drauf. Balingen biss sich nun an der starken 6-0-Abwehr der Franken die Zähne aus und fing so am laufenden Band Gegenstöße. Ole Rahmel, der in den letzten Tagen grippegeschwächt fehlte, schraubte das Tore-Konto des HC innerhalb kürzester Zeit nach oben. Mitte des zweiten Spielabschnitts lagen zwischen dem HC Erlangen und den selbsternannten „Galliern von der Alb“ acht Tore. Doch der Aufsteiger hatte weiterhin nicht genug und zog bis zum Ende der Begegnung durch, was das Publikum zwei Minuten vor dem Ende mit stehenden Ovationen quittierte.

Schon am kommenden Samstag geht es für den HC in der Fremde um die nächsten Bundesliga-Punkte. Dann ist das Andersson-Team zu Gast bei der HSG Wetzlar.

Robert Andersson (Trainer des HC Erlangen): „Ich bin heute sehr stolz auf meine Mannschaft. Sie hat die Begegnung von beginn an dominiert und Balingen schon sehr früh gezeigt, dass es für sie heute nichts zu holen gibt.“

Runar Sigtryggsson (Trainer des HBW Balingen-Weilstetten): „Ich bin heute sehr enttäuscht, da wir heute nicht das auf den Platz bekommen haben, was wir uns vorgenommen hatten. Wir müssen das jetzt ganz schnell hinter uns lassen.“

HC Erlangen: Huhnstock, Katsigiannis – Theilinger (1), Bayer (1), J. Link (2), Guardiola (7), Herbst, Haaß (1), Rahmel (8), Stranovsky (7/4), Horak (1), N. Link (2), Thümmler (3);

HBW Balingen-Weilstetten: Mrkva, Johannesson – Hens, König (3), Foth (2), Wagner (1), Flohr (1), Hausmann (2), Notdurft, Strobel (1), Kunkel (4), Krieg (2), Predragovic (5/1), Ilitsch (4);

Siebenmeter: 4/4 – 1/2

Strafzeiten: 3 (Bayer, J. Link, N. Link) – 4 (Foth, Wagner, Flohr, Predragovic)

Disqualifikation:

Schiedsrichter: Lars Geipel und Marcus Helbig

Zuschauer: 3.228 (Arena Nürnberger Versicherung, Nürnberg)

FREIER DAUERKARTENVERKAUF STARTET - KLASSENERHALT GROSSER ERFOLG FÜR DEN HANDBALL IN BAYERN

24.05.2017

Einen besseren Zeitpunkt für den Family-Day als den vergangenen Sonntag hätte sich der HC Erlangen gar nicht aussuchen können. Den genau einen Tag vorher stand der Klassenerhalt in der stärksten Liga der Welt nun auch rechnerisch fest. So konnten Mannschaft und Fans aber auch die Verantwortlichen den großen Schritt in Richtung Etablierung in Deutschlands Eliteklasse gemeinsam feiern. „Dass wir den Klassenerhalt bereits fünf Spiele vor Saisonende in trockenen Tüchern haben, konnten wir uns vor der Saison vielleicht erträumen aber auf keinen Fall erwarten“, sagte René Selke glücklich.

Rückblickend auf die vergangenen Monate kann der Handballclub aus Erlangen auf ganzer Linie mit der Entwicklung zufrieden sein. Die Mannschaft von Cheftrainer Robert Andersson begeisterte mit Tempo-Handball im Schnitt 5.000 Zuschauer in der Arena Nürnberger Versicherung. Der HC Erlangen belegt damit als Aufsteiger auf Anhieb Platz 7 im Zuschauerranking der DKB Handball-Bundesliga. Sollte das Team um Kapitän Michael Haaß den 9 Rang am Ende der Saison innehaben, hat der HC damit auch die beste Platzierung eines Aufsteigers der letzten 10 Jahre errungen. „Was in dieser Saison alles passiert ist, kann man glaube ich erst fassen, wenn man sie ein paar Tage passieren hat lassen. Ich bin unheimlich stolz auf jeden einzelnen, der Teil an dieser Erfolgsgeschichte hat“, so Selke. Diese Erfolgsgeschichte hat auch etwas historisches. Noch nie war es einem mittelfränkischen Verein gelungen nach dem Aufstieg die erste Liga zu halten. Weder Zirndorf in der ersten Bundesliga-Saison, noch der TuSpo Nürnberg in den 1980ger Jahren war das gelungen. Auch nicht dem HC Erlangen in seinem ersten Bundesliga-Anlauf.

Saison 2017/18 – ein neues Handball-Zeitalter beginnt

Mit der Vergabe der Fernsehrechte an SKY Deutschland und die ARD beginnt für den Deutschen Handball ab der kommenden Spielzeit ein neues Zeitalter. Noch nie wurden alle 306 Spiele der DKB Handball-Bundesliga live gezeigt und somit auch jedes einzelne Spiel des HC. Diese neu geschaffene Möglichkeit, sich der breiten Öffentlichkeit in diesem Maße zu präsentieren, beschert den Handball in Deutschland eine bisher nie da gewesene Reichweite und einen sehr hohen Bekanntheitsgrad. „SKY und die ARD haben sich ganz klar das Ziel gesetzt Handball zum Sport Nummer zwei in Deutschland zu machen. Dies haben sie in den Gesprächen mit den Clubs sehr deutlich gemacht und wir freuen uns sehr so starke Partner an unserer Seite zu wissen“, meint Steffen Brandes, Gesamtleiter Kommunikation und Markenbildung. Um die vielen verschiedenen Anwurf-Zeiten der vergangenen Jahre zu vereinfachen, haben sich die neuen Rechte-Inhaber und die Handball-Bundesliga (HBL) auf einheitliche Termine geeinigte. Ein Spieltag wird so in Zukunft nicht an vier bis fünf Tagen in der Woche sondern an zwei Regel-Spiel-Tagen Donnerstags (19 Uhr) und Sonntags (12.30 Uhr) stattfinden. „Aufgrund der starken Auslastung der Arena am Sonntag, vor allem durch das Eishockey bedingt, wird es für uns die Möglichkeit geben, Spiele auch am Samstag (20.30 Uhr) austragen zu dürfen“, verrät Brandes. Bereits in der Hinrunde wird dies bei mindestens der Hälfte der Heimspiele der Fall sein. Die finale Festlegung des Rahmenspielplans erfolgt in den nächsten Wochen.

Freier Dauerkartenverkauf startet

Seit gut einer Woche können Dauerkarten-Inhaber der laufenden Saison ihre Dauerkarte im Online-Shop des HC Erlangen verlängern. Ab dem Mittwoch können nun auch Fans, die als Neukunden an einem Saison-Ticket interessiert sind, sich dieses sichern. Im Vergleich zu den ersten drei Spielzeiten in der Arena Nürnberger Versicherung ist es den Handball-Fans möglich neben den Karten auf den Geraden auch Dauerkarten in der Nordkurve der ARENA zu kaufen. „Wir wollen unseren Fans eine neue Perspektive und neue Möglichkeiten bieten sie einzigartige Atmosphäre in unserem Wohnzimmer zu erleben. Durch die Öffnung der Kurve können wir nun weitere Spitzenplätze anbieten und hoffentlich noch mehr Fans für uns begeistern“ so Selke.

Hier geht es zur DAUERKARTE 2017/18

ERLANGEN ERWARTET DEN HBW BALINGEN-WEILSTETTEN

23.05.2017

Nur wenige Stunden trennen den HC Erlangen noch von der zweiten von drei Partien innerhalb einer Woche. Nach der Niederlage am vergangenen Sonntag gegen den Tabellenführer aus Flensburg, hat der fränkische Bundesligist am morgigen Mittwoch den HBW Balingen-Weilstetten zu Gast in der Arena Nürnberger Versicherung. Die selbsternannten „Gallier von der Alb“ kommen mit großem Druck in den Norden Bayerns und müssen bei ihrem Restprogramm unbedingt in Nürnberg gewinnen. „Wir wissen, dass Balingen alles in dieses Spiel hineinwerfen und mit viel Kampf und Härte agieren wird“,sagte Martin Stranovsky auf der gestrigen Pressekonferenz. Der Linksaußen, der sich genauso wie seine Mannschaftskameraden am Samstagabend über den nun auch rechnerisch feststehenden Klassenerhalt freute, erwartet einen starken Gegner: „In dieser Liga gibt es keine schwache Mannschaft. Kein Team schlägst du mit weniger Aufwand. Wir haben in unserer Halle nichts zu verschenken und noch Ziele, die wir erreichen wollen.“ Die Personalsituation wird sich im Vergleich zum Duell mit der SG Flensburg-Handewitt ein wenig entspannen. Weiterhin ausfallen werden Uros Bundalo, Christopher Bissel und Stanko Sabljic. Ole Rahmel wird wohl wieder zum Kader von Robert Andersson gehören, genauso wie Michael Haaß, der schon am Sonntag wieder auf dem Platz stand. „Über die schnelle Genesung von Michael freuen wir uns alle sehr. Er konnte gegen Flensburg schmerzfrei spielen und Jonas Link entlasten. Ich denke, dass das am Mittwoch noch ein bisschen besser gehen wird“, so Geschäftsführer René Selke.

Der HBW Balingen-Weilstetten steht nach 30 von 34 Spielen mit dem Rücken zur Wand. Die Mannschaft des Isländers Runár Sigtryggsson belegt aktuell den 17. Platz der DKB Handball-Bundesliga, hat aber nur einen Punkt Rückstand auf das rettende Ufer. „Wir haben im Hinspiel gesehen, mit welch Leidenschaft und Hingabe Balingen  diese Situation annimmt. Im Abstiegskampf entscheidet selten die spielerische Klasse über den Verbleib in der Liga. Hier sind andere Tugenden gefragt, die der HBW auf jeden Fall besitzt“, so Selke vor dem Aufeinandertreffen mit den Schwaben. Mit Martin Strobel verfügt der HBW außerdem über den Strippenzieher der deutschen Europameistermannschaft.

Der Deutsche Handball-Bund schickt mit Lars Geipel und Marcus Helbig das wohl beste Schiedsrichtergespann Deutschlands in die Arena Nürnberger Versicherung. Die beiden Unparteiischen werden die Partie zwischen dem HC Erlangen und dem HBW Balingen-Weilstetten um 19 Uhr anpfeifen.

Am morgigen Abend wird es am Einlass zu verstärkten Körper- und Taschenkontrollen kommen. Der HC Erlangen bittet seine Fans aus diesem Grund nur kleine Taschen mit in die ARENA zu nehmen und ein wenig mehr Zeit einzuplanen.

ERLANGEN MUSS SICH FLENSBURG GESCHLAGEN GEBEN

21.05.2017

Der HC Erlangen unterlag am Nachmittag dem Weltklasse-Team der SG Flensburg-Handewitt mit 18:26 (10:12). Das Team von HC-Cheftrainer Robert Andersson zeigte sich lange Zeit auf Augenhöhe mit dem Meisterschaftsanwärter aus dem hohen Norden und begeisterte damit die 7.234 Zuschauer in der Arena Nürnberger Versicherung.

Es war das Handballfest, das sich die Verantwortlichen des fränkischen Bundesligisten exakt so vorgestellt hatten. Bereits viele Stunden vor dem Anpfiff der Partie zwischen dem HC Erlangen und der SG Flensburg-Handewitt pilgerten viele handballbegeisterte Franken in den Süd-Osten Nürnbergs, um den ersten Family-Day zu feiern. Der Klub aus der Hugenottenstadt hatte schon am Abend zuvor allen Grund zur Freude. Sicherten doch die Ergebnisse des Samstages auch rechnerisch den Verbleib in der Beletage des deutschen Handballs. Dass der HC dort auch hingehört zeigten an diesem Nachmittag nicht nur die Mannschaft, die heute von ihrem wiedergenesenen Kapitän Michael Haaß auf Feld geführt wurde sondern auch das Publikum, dass die ARENA über 60 Minuten in einen Tempel der Emotionen verwandelte. Jeder Erlanger Torerfolg glich einem Kanonenschlag der Euphorie, jedes Negativerlebnis nutzte der Anhang um die Seinen wieder aufzurichten und nach vorne zu peitschen. Der HC konnte den großen Favoriten aus dem hohen Norden stets auf Schlagdistanz halten und Mitte der ersten Halbzeit das Spiel völlig offengestalten. Aus einer stabilen Abwehr heraus setzen die Franken immer wieder Nadelstiche und der ehemalige Champions League Sieger tat sich schwer sein so gefürchtetes Tempospiel zu forcieren. Nach 30 Minuten trennte die beiden Kontrahenten lediglich zwei Tore.

Nach dem Wechsel zog der aktuelle Tabellen-Zweite der DKB Handball-Bundesliga die Zügel merklich an. Ein extrem gut aufgelegter Mattias Andersson im Flensburger Gehäuse entschärfte zusehends immer mehr Würfe der Mittelfranken und lud seine Vorderleute dadurch zu Gegenstößen ein, zu den sich Weltklasse-Spieler wie Lasse Svan oder Anders Eggert nicht zwei Mal bitten lassen. Innerhalb von 15 Minuten baute das Team von SG-Trainer Ljubomir Vranjes die Führung von zwei auf sechs Tore aus und brachte nun auch die nötige Routine auf das blaue Rechteck. Der HC Erlangen warf in der Schlussviertelstunde all seine Mittel in die Partie, musste sich aber letztendlich der Klasse der Spielgemeinschaft aus Flensburg und Handewitt geschlagen geben.

Lange hat der HC Erlangen allerdings nicht Zeit sich mit der Niederlage vom Nachmittag auseinanderzusetzen. Schon am Mittwoch kommt es in dieser stimmungsvollen ARENA zum nächsten Heimspiel. Dann ist um 19 Uhr der HBW Balingen-Weilstetten zu Gast.

Robert Andersson (Trainer des HC Erlangen): „Ich bin mit der Defensiv-Arbeit meines Teams heut zufrieden. In der Offensive haben wir uns heute sehr schwer getan, da wir für jedes einzelne Tor richtig hart arbeiten mussten. Eine sehr gute Abwehr mit einem extrem guten Mattias Andersson haben die Partie zu Gunsten Flensburgs entschieden “

Ljubomir Vranjes (Trainer der SG Flensburg-Handewitt): „Ich bin sehr froh, dass meine Mannschaft diese schwere Aufgabe hier so gemeistert hat. Wir wussten, dass der HC Erlangen uns es sehr schwer machen wird.“

HC Erlangen: Huhnstock, Katsigiannis – Theilinger (3), Bayer, J. Link (1), Guardiola, Lux, Herbst (2), Haaß, Stranovsky (5/1), Horak (4), N. Link (2), Thümmler (1);

SG Flensburg-Handewitt: Andersson, Moeller – Karlsson, Eggert (2/2), Mogensen (4), Svan (4), Djordjic, Jakobsson (3), Heinl, Toft Hansen (3), Gottfridsson (1), Lauge (7/3), Bult, Mahé (2), Wanne, Zachariassen;

Siebenmeter: 1/3 – 5/6

Strafzeiten: 3 (N. Link (2), Horak) – 4 (Karlsson, Mogenssen, Svan, Heinl)

Disqualifikation: -

Schiedsrichter: Nils Blümel und Jörg Loppaschewski

Zuschauer: 7.234 (Arena Nürnberger Versicherung, Nürnberg)

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